Wels angeln Schweiz: Der komplette Guide für Waller in Schweizer Gewässern

Der Wels ist der grösste Raubfisch in Schweizer Flüssen und Seen. Was früher eine Seltenheit war, ist heute in vielen Gewässern möglich: Waller über einen Meter, manchmal deutlich mehr. Wels angeln Schweiz hat sich in den letzten Jahren zu einer ernsthaften Disziplin entwickelt, weil die Bestände durch wärmere Wassertemperaturen deutlich zugenommen haben.

Wer Wels angeln Schweiz plant, braucht aber spezifisches Wissen. Die Schweizer Regeln unterscheiden sich von deutschen Gewässern, lebender Köderfisch ist verboten und die besten Sessions finden nachts statt.

Wels angeln Schweiz: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Der Wels kommt in Rhein, Aare, Bielersee und Greifensee vor und breitet sich weiter aus.
  • Lebender Köderfisch ist in der Schweiz verboten – tote Köderfische, Tauwurmbündel und Cervelat sind die Alternative.
  • Im Greifensee gibt es kein Mindestmass, keine Schonzeit und keine Fangbegrenzung für Welse.
  • Welse sind nachtaktiv – die besten Beisszeiten liegen in den Abend- und Nachtstunden.
  • Robustes Equipment ist Pflicht: geflochtene Schnur mit mindestens 10 bis 20 kg Tragkraft.
  • Immer lokale Vorschriften zu Nachtruhe und Zelten am Ufer prüfen.

Wo kann man Wels angeln in der Schweiz?

Der Wels ist in der Schweiz keine Seltenheit mehr. Wärmere Wassertemperaturen und zunehmende Bestände machen Wels angeln Schweiz an immer mehr Gewässern möglich.

Rhein

Der Hochrhein ist eines der verlässlichsten Welssgewässer der Schweiz. Tiefe Rinnen, starke Strömung und gute Köderfischbestände schaffen ideale Bedingungen. Besonders an Wehren, Buhnen und Kehrströmungen stehen Waller zuverlässig.

Aare

Die Aare zwischen Bern und Bielersee bietet ausgezeichnete Welsmöglichkeiten. Tiefe Rinnen und strukturreiche Uferabschnitte sind die klassischen Spots. Im Sommer und Herbst sind hier kapitale Fische möglich.

Bielersee

Der Bielersee beherbergt gute Welsbestände. Besonders die Einmündung der Aare und tiefe Bereiche entlang der Kanten sind produktive Spots für Wels angeln Schweiz.

Greifensee

Der Greifensee im Kanton Zürich ist ein besonders interessantes Gewässer: Für den Wels gibt es dort weder ein Mindestmass noch eine Schonzeit oder Fangbegrenzung. Das macht ihn zu einem der entspanntesten Gewässer für Wels angeln Schweiz.

Was darf man in der Schweiz beim Wels angeln?

Das ist die wichtigste Frage für alle die Wels angeln Schweiz planen.

  1. Lebender Köderfisch: Verboten
    In der Schweiz ist der Einsatz von lebenden Köderfischen verboten. Das ist der grösste Unterschied zu Deutschland und erfordert eine Anpassung der Köderauswahl.
  2. Schonzeiten: Für den Wels gibt es in vielen Schweizer Gewässern keine Schonzeit. Trotzdem immer die kantonalen Vorschriften des jeweiligen Gewässers prüfen, da diese abweichen können.
  3. Nachtfischen: Da Welse hauptsächlich nachts aktiv sind, ist das Nachtfischen für den Erfolg fast unumgänglich. Lokale Bestimmungen zu Nachtruhe und Zelten am Ufer vorher genau prüfen, da diese je nach Gemeinde und Gewässer stark variieren.
  4. Fischereipatent: Für alle Gewässer in der Schweiz ist ein entsprechendes kantonales Patent nötig. Mehr dazu im Angelschein Schweiz Guide.

Welche Köder beim Wels angeln Schweiz?

Da lebender Köderfisch verboten ist, braucht es beim Wels angeln Schweiz kreative Alternativen. Die gute Nachricht: Diese funktionieren hervorragend.

Tote Köderfische

Tote Köderfische sind die direkteste Alternative zum lebenden Köder. Döbel, Brassen und Rotaugen werden tot am Haken präsentiert. Der Geruchsreiz zieht Welse aus grösserer Entfernung an. Frische ist dabei wichtiger als Grösse.

Tauwurmbündel

Ein grosses Tauwurmbündel ist einer der verlässlichsten Köder für Wels angeln Schweiz. Intensiver Eigengeruch, natürliche Bewegung, überall erhältlich. Besonders als Ergänzung zu einer zweiten passiven Rute sehr effektiv.

Cervelat und Fleischwaren

Ein echter Schweizer Wels-Tipp: Stücke von Cervelat oder anderen Fleischwaren funktionieren beim Wels angeln Schweiz überraschend gut. Der starke Eigengeruch zieht Waller zuverlässig an. Nicht schön, aber fängig.

Montagen

Die U-Posen-Montage ist beim Wels angeln Schweiz die bewährteste Methode. Der Köder wird über dem Gewässergrund gehalten, was natürliche Präsentation ermöglicht ohne am Grund zu hängen. Für Fliessgewässer wie Rhein und Aare ideal.

Wie angelt man am besten auf Wels in der Schweiz?

Ansitzangeln: Die klassische Methode

Das Ansitzangeln ist für Wels angeln Schweiz die effektivste Methode. Montage auswerfen, Köder am Grund positionieren und geduldig warten. Die besten Sessions beginnen am späten Nachmittag und gehen bis tief in die Nacht.

Tipps für erfolgreiche Ansitze:

  • Spot tagsüber erkunden und Montagen vorbereiten
  • Mindestens zwei Ruten auslegen wenn erlaubt
  • Stationär angeln, kein aktives Führen nötig
  • Langen Atem mitbringen: Beisszeiten können kurz und unregelmässig sein

Nachtfischen

Welse sind Nachtjäger. Wels angeln Schweiz ist deshalb am produktivsten nach Sonnenuntergang. Mit einsetzendem Dunkel verlassen Weller ihre Tageseinstandsplätze und jagen aktiv.

Die beste Zeit für Wels angeln Schweiz liegt zwischen 21:00 und 02:00 Uhr. Wer eine komplette Nachtsession plant, sollte bereits eine Stunde vor Sonnenuntergang am Spot sein.

Welche Ausrüstung brauche ich für Wels angeln Schweiz?

Welsangeln verlangt robustes, kraftvolles Equipment. Ein kapitaler Schweizer Waller kann über einen Meter lang werden und Gewichte von über 30 Kilogramm erreichen.

  • Rute: Eine spezialisierte Welsrute mit kräftigem Rückgrat und genug Kraft für einen harten Drill. Kein Kompromiss bei der Stabilität.
  • Rolle: Grosse, robuste Stationärrolle mit starker Frontbremse. Die Bremse muss präzise einstellbar sein für den kontrollierten Drill.
  • Schnur: Geflochtene Hauptschnur mit mindestens 10 bis 20 Kilogramm Tragkraft. Fluorocarbon als Vorfach für unauffällige Präsentation. Kein Stahlvorfach nötig da Welse keine schneidenden Zähne wie Hechte haben.

FAQ

Wo kann man Wels angeln in der Schweiz?

Rhein, Aare, Bielersee und Greifensee sind die bekanntesten Welsgewässer. Der Greifensee ist besonders interessant weil es für Welse dort kein Mindestmass, keine Schonzeit und keine Fangbegrenzung gibt.

Wie angelt man am besten auf Wels?

Ansitzangeln nachts mit totem Köderfisch oder Tauwurmbündel stationär am Grund. Die besten Beisszeiten liegen zwischen 21:00 und 02:00 Uhr. Robustes Equipment mit geflochtener Schnur ab 10 Kilogramm Tragkraft ist Pflicht.

Ist lebender Köderfisch in der Schweiz erlaubt?

Nein, lebender Köderfisch ist in der Schweiz generell verboten. Tote Köderfische, Tauwurmbündel und Cervelat sind die bewährten Alternativen.

Gibt es eine Schonzeit für Welse in der Schweiz?

In vielen Gewässern gibt es keine Schonzeit für Welse. Im Greifensee beispielsweise gibt es weder Mindestmass noch Schonzeit noch Fangbegrenzung. Trotzdem immer die kantonalen Vorschriften des jeweiligen Gewässers prüfen.

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